Die häufigsten Kinderkrankheiten im Sommer

Die häufigsten Kinderkrankheiten im Sommer

June 18, 2019 Off By Allison

Winterzeit ist Erkältungszeit. Aber auch im Sommer erkranken Kinder häufig über Nacht. Die heißen Temperaturen können den kindlichen Organismus zusätzlich belasten. Sorgen Sie für ausreichend Ruhe und dunkeln Sie bei Bedarf das Zimmer des kranken Kindes ab, wenn es durch starke Hitze im Haus zusätzlich matt wird. Bei Fieber helfen kühle Wadenwickel, auf einen Ventilator am Krankenbett sollten Sie aber nach Möglichkeit verzichten. Wichtiger ist es, dass das kranke Kind im Sommer ausreichend trinkt.

Durch starkes Schwitzen verliert es viel Flüssigkeit, bei Fieber ist der Flüssigkeitsbedarf von Kindern ohnehin erhöht. Von Ihrem behandelnden Kinderarzt können Sie fiebersenkende Mittel bekommen. Geben Sie diese Ihrem Kind genau nach Anleitung, nicht immer ist es sinnvoll, Fieber zu senken.

Fieber ist keine Krankheit

Fieber ist keine eigene Erkrankung. Mit einer erhöhten Körpertemperatur wehrt sich der Körper gegen schädliche Eindringlinge wie Viren oder Bakterien. Fieber ist eine Begleiterscheinung schwerer Krankheiten. Kinder können allerdings auch beim Zahnwechsel Fieber bekommen. Früchte verderben im Sommer, bei heißen Temperaturen, schneller als im Herbst oder Winter.

Auf Fisch und Fleisch bilden sich bei warmen Außentemperaturen schneller gesundheitsschädigende Bakterien, besondere Probleme verursachen Salmonellen. Auch auf der Oberfläche von Softeis oder angetautem Speiseeis aus dem Supermarkt können sich diese gefährlichen Keime bilden. Eine Lebensmittelvergiftung mit Salmonellen geht mit starken Bauchschmerzen und hohem Fieber einher. Außerdem bricht das Kind wiederkehrend und bekommt Durchfall. Eine Erkrankung mit Salmonellen ist in Deutschland anzeigepflichtig.

Übelkeit bei Kindern

Beschwerden im Magen-Darm-Trakt zählen zu den häufigsten Erkrankungen bei Kindern. Die Ursachen dafür sind vielfältig und nicht immer sofort auszumachen. Tritt Übelkeit ohne Grund bei Ihrem Kind auf, können Sie nach dem Ausschluss-Verfahren handeln. In erster Linie sollten Sie aber akut Hilfe leisten und vor allem Ruhe bewahren. Wird Ihrem Kind häufig auf Reisen und im Auto schlecht, sollten Sie vor der nächsten Fahrt lieber eine wasserdichte Tüte bereitlegen.

Nicht immer schafft man es rechtzeitig, an der nächsten Raststätte anzuhalten, wenn Kindern auf Reisen plötzlich übel wird. Manchen Kindern hilft es, unterwegs ein Buch zu lesen oder Musik zu hören. Lässt sich keine bestimmte Ursache für die Übelkeit ausmachen, also etwa der Verzehr überlagerter Lebensmittel, kann frische Luft Abhilfe schaffen: Öffnen Sie weit die Fenster des Autos und gönnen Sie sich bei der nächsten Gelegenheit eine kurze Pause, um die Beine zu vertreten.