Das Geheimnis hinter der Hanfpflanze

Das Geheimnis hinter der Hanfpflanze

Februar 8, 2021 Aus Von Allison

Die Hanfpflanze wird bereits seit mehreren tausend Jahren vom Menschen genutzt. Dennoch gibt es viele unentdeckte Vorteile und Bestandteile der Hanfpflanze, weshalb heute vermehrt Forschungen zu der Medizinpflanze durchgeführt werden.

Aber wie wirkt Hanf eigentlich und in welchen Bereichen wird Hanf eingesetzt? Wir gehen der Geschichte des Hanfs auf die Spur und klären für Sie auf.

Fakten im Überblick

Die Endocannabinoide, die in der Hanfpflanze enthalten sind, gab es bereits zu Zeiten der Dinosaurier, doch wurde die Pflanze im 18. Jahrhundert erst von einem Forscher als solche klassifiziert. Seitdem gab es immer mehr Forschungen zu der Pflanze und schnell ging hervor, dass es mehr als 150 Populationen der Cannabis Pflanze gibt. Die Vielfalt ist somit riesig.

In der Geschichte wurde Hanf jedoch zunächst nicht für die Einnahme durch den Menschen angebaut. Stattdessen konnte aus Hanf Papier hergestellt werden. So wurde beispielsweise die amerikanische Unabhängigkeitserklärung auf Hanf gedruckt. Wer hätte es gedacht?

Auch die Segel von Schiffen wurden teilweise aus Hanffasern hergestellt. Heute hat Hanf deutlich andere Einsatzgebiete. Wir konsumieren es, verwenden den Rohstoff aber auch als Alternative für Plastik und für eine nachhaltige Bereitstellung von Kleidung und Farben. Letztlich wird die besondere Pflanze auch als Rauschmittel zweckentfremdet.

Anwendungsbereiche von Hanf

Wie Sie sich bereits denken können, sind die Anwendungsbereiche von Hanf somit sehr vielfältig. Als Rohstoff, aber auch als Nahrungsergänzungsmittel wird die Hanfpflanze gerne verwendet. Wer braucht schon noch Superfoods, wenn es CBD gibt?

Letztlich wird Hanf aber vor allem in der Medizin verwendet. Auf der medizinischen Nutzungsweise basieren dementsprechend auch die meisten Forschungen. Die erste Anwendung von Hanf in der Medizin geht bereits weit in die Zeitgeschichte zurück. In China und Indien wurde Hanf als Rauschdroge bereits früh in der Medizin verwendet. Auch im Mittelalter wurden viele Beschwerden mit der Droge behandelt.

Und wie sieht es heute aus? Auch heute behandeln Ärzte Beschwerden und Schmerzen noch mit Cannabis – jedoch deutlich ausgewählter und gezielter als zuvor. So wird Cannabis zurzeit vor allem in der Schmerztherapie als entzündungs- und schmerzmilderndes Mittel eingesetzt. Besonders bei Krankheiten, wie Krebs oder Nervenkrankheiten kommt Cannabis zum Einsatz und kann von Ärzten verschrieben werden.

Doch die Hanfpflanze hat nicht nur Wirkstoffe, die berauschend wirken. CBD ist der Beweis dafür, dass die Hanfpflanze auch ohne berauschende Wirkung tolle Dienste leisten kann.

CBD als Wirkstoff im Trend

CBD ist ein Extrakt der Hanfpflanze, das in Deutschland freiverkäuflich ist. Grund hierfür ist die nicht psychoaktive Wirkung. In Form von Ölen, Kapseln oder kleinen Bärchen wird der Wirkstoff in Massen mittlerweile vertrieben. Die Begeisterung der Konsumenten ist groß, denn die Wirkweise überzeugt.

So kann CBD

  • Entzündungen hemmen
  • Schlaf fördern
  • Entspannen
  • Aufmerksamkeit steigern
  • Appetit beeinflussen
  • Und vieles mehr

Die Einsatzbereiche sind somit so vielfältig, wie die Pflanze selbst. Dank der entzündungshemmenden Wirkung wird der Wirkstoff mittlerweile auch vermehrt in der Kosmetik als Inhaltsstoff verwendet. So repariert sich die Haut von innen und Hautunreinheiten können entfernt werden. Darüber hinaus ist es durch CBD Kosmetik möglich, die Hautalterung zu verlangsamen.

Legalisierung der Hanfpflanze

Für die verschiedenen Wirkstoffe der Hanfpflanze gibt es somit auch Unterschiede in der Rechtsprechung. In Deutschland ist der Konsum der Droge Cannabis nur erlaubt, wenn sie von einem Arzt verschrieben wurde. CBD ist hingegen für jeden Bürger frei zu erwerben. Auch Hanfsamen sind mittlerweile ein beliebtes Nahrungsmittel und können ohne Probleme gekauft werden.

Nach einer vollständigen Legalisierung von der Droge Cannabis ist in Deutschland bislang noch nicht die Rede. In anderen Ländern wurde diese jedoch bereits durchgesetzt. So können Sie beispielsweise Hanfsamen in Uruguay kaufen. Auch in Kanada und Teilen Amerikas ist der Konsum mittlerweile erlaubt. Das gilt jedoch nur für die Staatsbürger und nicht für Urlauber.